Allgemeine Geschäftsbedingungen
Stand: September 2026.
§ 1 Anbieter und Geltung
Diese Bedingungen gelten für die Nutzung von „Zuschlag“ (nachfolgend „Dienst“), betrieben von Marvin Mörsberger, MörsbergerIT, Amalienhof 4, 31319 Sehnde (nachfolgend „Anbieter“). Der Dienst richtet sich ausschließlich an Unternehmer im Sinne des § 14 BGB.
§ 2 Leistung
Zuschlag liest täglich öffentliche Bekanntmachungen aus dem Datenservice Öffentlicher Einkauf (DÖE) und dem Amtsblatt der EU (TED), vergleicht sie mit dem Betriebsprofil des Nutzers und stellt eine Einschätzung mit Ampel, Kurzurteil, fehlenden Nachweisen, geschätztem Angebotsaufwand und Bieterfragen bereit, im Dashboard und auf Wunsch per E-Mail.
Die Einschätzung wird automatisiert von einem KI-Sprachmodell erstellt. Sie ist eine Lesehilfe und keine Rechts- oder Vergabeberatung. Maßgeblich sind allein die Vergabeunterlagen der Vergabestelle. Die Entscheidung, ob und wie ein Angebot abgegeben wird, trifft der Nutzer.
§ 3 Keine Gewähr für Vollständigkeit
Der Anbieter übernimmt keine Gewähr dafür, dass alle veröffentlichten Ausschreibungen erfasst werden, dass die Quellen jederzeit verfügbar sind oder dass die Einschätzung zutrifft. Bekanntmachungen können in den Quellen verspätet, unvollständig oder fehlerhaft erscheinen; die Bewertung kann Ausschreibungen falsch einordnen. Fristen sind stets in der Originalbekanntmachung zu prüfen.
§ 4 Testphase und Preise
Der Dienst kann 14 Tage kostenlos getestet werden. Danach kostet er 49 € im Monat. Das Abo verlängert sich um jeweils einen Monat, wenn es nicht vorher gekündigt wird. Die Zahlung wird über Stripe abgewickelt.
§ 5 Laufzeit und Kündigung
Das Abo ist monatlich kündbar, jeweils zum Ende des laufenden Abrechnungsmonats, über die Abo-Verwaltung in den Einstellungen. Das Konto kann jederzeit ohne Frist in den Einstellungen gelöscht werden; damit endet die Nutzung, ein laufendes Abo wird gekündigt.
§ 6 Verfügbarkeit
Der Anbieter bemüht sich um einen zuverlässigen Betrieb, schuldet aber keine ununterbrochene Erreichbarkeit. Wartung, Störungen bei Quellen oder beim KI-Anbieter können dazu führen, dass an einzelnen Tagen kein Brief erzeugt wird.
§ 7 Pflichten des Nutzers
Der Nutzer hält seine Zugangsdaten geheim und macht im Profil wahrheitsgemäße Angaben zu seinem Betrieb. Eine Weitergabe der Briefe an Dritte zu gewerblichen Zwecken ist nicht gestattet.
§ 8 Haftung
Der Anbieter haftet unbeschränkt bei Vorsatz und grober Fahrlässigkeit sowie bei Verletzung von Leben, Körper und Gesundheit. Im Übrigen haftet er nur für die Verletzung wesentlicher Vertragspflichten und begrenzt auf den vertragstypischen, vorhersehbaren Schaden. Für entgangene Aufträge, versäumte Fristen oder Kosten einer Angebotserstellung wird nicht gehaftet, soweit gesetzlich zulässig.
§ 9 Schlussbestimmungen
Es gilt das Recht der Bundesrepublik Deutschland. Sollten einzelne Bestimmungen unwirksam sein, bleibt die Wirksamkeit der übrigen unberührt.